• CDU-Fachgespräch Wald und Holz- Ländlicher Raum soll selbstbewusst sein

    20. Februar 2017

    Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rainer Deppe hat den ländlichen Raum zu mehr Selbstbewusstsein aufgerufen. „Diejenigen, die mit dem Wald und der Natur zu tun haben, müssen laut und deutlich ihre Stimme erheben“, so Deppe. „Sonst droht, dass land- und fortwirtschaftsfremde Interessengruppen den Landwirten, Waldbesitzern, Jägern oder Anglern vorschreiben, wie sie zu arbeiten haben.“

    Am Beispiel der Forstpolitik könne man sehr gut erkennen, wie sehr der ländliche Raum zum Spielball ideologisch-politischer Interessen geworden ist. Die ordnungsgemäße Bewirtschaftung werde immer weiter erschwert und in Misskredit gebracht. Dabei gehöre die Bewirtschaftung, also auch das Ernten des über Generationen gewachsenen Holzes, zum Kreislauf der Natur.

    In diesem Zusammenhang kritisierte Rainer Deppe die rot-grüne Landesregierung und besonders Umweltminister Remmel. „Das Jagdgesetz, die Biodiversitätsstrategie, das Wassergesetz und das Naturschutzgesetz sind praxisfremd und ausschließlich ideologisch motiviert. Dabei sei der Begriff der Nachhaltigkeit „eine Erfindung der Forstwirtschaft“, die allerdings schon mehr als 300 Jahre gültig ist und nach wie vor angewandt wird. „Wir haben Vertrauen in das Können und die Verantwortung der Waldeigentümer. Ökologie und Ökonomie gehen nur zusammen und vor allem brauchen wir diejenigen, die in der Natur arbeiten als Partner auf Augenhöhe. Nur so werden wir dauerhaft etwas im Artenschutz erreichen“, so Rainer Deppe.

    Gerade auch aus klimapolitischen Gründen, sei es erforderlich, den Wald zu bewirtschaften und CO2 im Holz dauerhaft zu binden. NRW und ganz besonders das Sauerland seien eine starke Holzregion und die Wertschöpfungskette weitgehend intakt, dies müsse so bleiben. Gerade vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung spiele es zunehmend eine Rolle, die vorhandenen und nicht vermehrbaren Flächen bestmöglich zu nutzen.

    Bildunterschrift:
    Klaus Kaiser MdL, Rainer Deppe MdL und Matthias Kerkhoff MdL

  • Von Thülen nach Düsseldorf: Matthias Kerkhoff MdL begrüßte die Tollitäten aus Thülen beim Närrischen Landtag 2017

    16. Februar 2017

    Mit Schunkeln und närrischen Raketen haben über 111 Prinzenpaare aus ganz Nordrhein-Westfalen die fünfte Jahreszeit in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gebracht. Mit dabei waren auch Prinz Christian (Patzke), Prinzessin Alexandra (Fisch) aus Brilon-Thülen und ihr Gefolge Melanie Stein, Lars Hillebrand sowie Fabian Kemmerling. Der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff aus Olsberg begrüßte die Tollitäten aus seinem Wahlkreis im Landtag. „Ich freue mich sehr über den Besuch aus meiner Heimat“, sagte Kerkhoff im Anschluss an die Feier

    „Es ist einfach schön zu sehen, mit welchem Engagement unser Prinzenpaar mit Gefolge unsere Region beim Närrischen Landtag vertreten hat. Es ist wichtig, dass wir den Karneval weiterhin unterstützen, denn er verbindet Menschen und verbreitet Freude. Ich wünsche allen Jecken in den kommenden Tagen und Wochen viel Freude und vor allem unseren Tollitäten Gesundheit, damit sie gut durch die heiße Phase der jecken Tage kommen.“

     

  • Gewährleistung der Inneren Sicherheit ist Kernaufgabe des Staates

    09. Februar 2017

    CDU-Fachgespräch zur Innenpolitik in Marsberg

    Hochsauerlandkreis/Marsberg: Im Rahmen der Fachgespräche der CDU-Hochsauerland war der Paderborner Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Innenausschusses des Landtags, Daniel Sieveke, nach Marsberg gekommen, um über das Thema Innere Sicherheit zu diskutieren. Über 50 Gäste waren der Einladung gefolgt.
    Daniel Sieveke spannte dabei einen Bogen von der Einbruchskriminalität, die für die Betroffenen eine besondere Belastung darstelle, weil das Eindringen in die Privatsphäre ein schwerer Schock sei, bis hin zur Terrorismusbekämpfung, mit deren Folgen sich der Innenausschuss des Landtags noch wenige Stunden zuvor beschäftigt habe.
    Er kritisierte den NRW-Innenminister Ralf Jäger für dessen Aussage, dass der Rechtsstaat im Fall Amis Amri bis an die Grenzen gegangen sei. „Wer den Bürgern das Gefühl vermittelt, der Staat sei machtlos, der fördert Extremismus“. Der Staat sei keinesfalls handlungsunfähig, die Instrumente müssten nur genutzt werden und daran mangle es offensichtlich zurzeit in NRW, dies müsse sich ändern.
    Mit Blick auf den Hochsauerlandkreis und andere ländliche Regionen forderte Sieveke eine bessere Ausstattung mit Personal, zu lange sei der ländliche Raum zu Gunsten der Städte benachteiligt worden, dies müsse sich ändern.
    Mit Blick auf die Landtagswahlen erläuterte der CDU-Innenpolitiker die Forderungen seiner Partei. Mehr Polizisten, verdachtsunabhängige Kontrollen, mehr Videoüberwachung, eine Erhöhung des Kripo-Anteils bei der Polizei und mehr Ermittlungskommissionen sollen die Sicherheit erhöhen. Der Einsatz von Bodycams (Schulterkameras) und höhere Strafen bei Angriffen auf Polizistinnen und Polizisten sollen zudem zeigen, dass der Staat hinter seinen Beamten stehe und Angriffe auf sie nicht toleriere.
    Der CDU-Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff MdL bedankte sich bei Daniel Sieveke für dessen Besuch im Nachbarwahlkreis und den informativen Abend, bei dem viele Fragen gestellt und beantwortet werden konnten.

    (Bildunterschrift: Norbert Atorf, Michael Rosenkranz, Matthias Kerkhoff MdL, Daniel Sieveke MdL und BM Klaus Hülsenbeck)


  • Matthias Kerkhoff MdL im Gespräch mit Spitzenpolitikern in Berlin

    06. Februar 2017

    Eine spannende Zeit erlebte der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff bei einer Informationsreise in die Bundeshauptstadt Berlin. Mit anderen jüngeren Abgeordneten und Kandidaten der CDU standen zahlreiche Gesprächstermine an.
    Der Zweck des Treffens mit bekannten Persönlichkeiten der CDU bestand darin, sich über die Strategie und Inhalte der anstehenden Wahlen zu beraten und Informationen aus erster Hand zu erhalten.
    So fanden Gespräche mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion Volker Kauder MdB, dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion Armin Laschet MdL und dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert MdB statt. Anschließend folgte im Bundeskanzleramt eine Gesprächsrunde mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel .
    Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen mit dem Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier MdB.

  • CDU Berge und Dreislar im Landtag

    06. Februar 2017

    Einen Einblick in die Arbeit des Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff konnte sich die Besuchergruppe der CDU Berge und Dreislar (Medebach) im Landtag machen. Nach einer Einführung in die Tagesordnung verfolgte die Gruppe auf der Tribüne die Plenarsitzung des Landtags NRW. In einer anschließenden Diskussion mit Matthias Kerkhoff bestand die Möglichkeit die Themen der Plenarsitzung weiter zu vertiefen oder allgemeine Fragen und Anregungen mit dem Landtagsabgeordneten zu erörtern. Auf Einladung des Landtags endete der Besuch mit Kaffee und Kuchen.

  • Elisabethklinik stärkt Gesundheitsstandort Olsberg

    15. Dezember 2016

    Die Elisabethklinik in Bigge hat in den vergangenen Monaten rund neun Millionen Euro investiert und stärkt somit ihre Stellung am Markt. 29 neue Patientenzimmer sind entstanden und bieten Patientinnen und Patienten ein neues Komfort-Erlebnis.
    Diese Investition ergänzt die Maßnahmen der vergangenen Jahre in denen in die OP-Infrastruktur erweitert wurde.
    Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer und der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff nutzten die Gelegenheit kurz vor der Inbetriebnahme der neuen Stationen einen Blick in die Zimmer und Aufenthaltsbereiche zu werfen und waren beeindruckt. Im Gespräch mit Klinik-Geschäftsführer Frank Leber ging es neben den Baumaßnahmen auch um die Ausrichtung des Hauses und Fragen der Gesundheits- und Krankenhauspolitik.

    Bildunterschrift:
    Wolfgang Fischer, Frank Leber, Matthias Kerkhoff vor dem Porträt der Heiligen Elisabeth

  • Land- und Fortwirtschaft verdienen Vertrauen

    30. November 2016

    Land- und Forstwirte im Hochsauerlandkreis fühlen sich mehr und mehr gesellschaftlich an den Rand gedrängt und durch immer mehr Vorschriften, Bürokratie und eine Kultur des Misstrauens seitens der rot-grünen Landesregierung gegängelt.
    Im Rahmen eines Fachgesprächs der CDU im HSK hatten Vertreter der Branche die Gelegenheit mit der stellv. Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag, Christina Schulze Föcking MdL, die selbst ausgebildete Landwirtin ist, zu diskutieren.
    Sie setzt auf freiwillige Verbindlichkeit, also auf die freiwillige Einhaltung bestimmter Standards und Vereinbarungen durch die Landwirtschaft anstatt auf Ordnungsrecht und immer mehr staatlichen Druck.
    Sie macht den Land- und Forstwirten auch Mut:
    „Sie haben einen wunderbaren Beruf, machen eine hervorragende Arbeit und können stolz auf ihn sein“, so die Abgeordnete wörtlich. Im Übrigen komme es heute mehr denn je auf eine leistungsfähige Landwirtschaft an. Schließlich müsse diese dazu beitragen, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.
    Klar ist für Schulze Föcking auch, dass die Anstrengungen der Branche für mehr Tierwohl an der Ladenkasse auch honoriert werden müssen. „Man kann nicht immer mehr von den Landwirten abverlangen, gleichzeitig aber nur auf billig setzen und die Landwirte finanziell im Regen stehen lassen“.
    Die Krise bei den Milchpreisen will sie u.a. mit einer Vermarktungsplattform zur mit einer Bündelung auf der Anbieterseite begegnen, um den großen Handelsriesen auf Augenhöhe begegnen zu können.

    Gleichzeitig setzt sie auf mehr Verbraucherbildung an Schulen und eine realistische Sicht auf Land- und Forstwirtschaft auch in Schulbüchern, damit auch das Bewusstsein für Lebensmittel und deren Herstellung wachse.
    Deutliche Kritik übt Christina Schulze Föcking am rot-grüne Landesnaturschutzgesetz, dass nicht zusammen mit den Praktikern der Land- und Forstwirtschaft erarbeitet worden sei und im Ergebnis weniger Naturschutz bringen werde.
    Zum Ende der Veranstaltung fasste der CDU-Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff zusammen: „Landschaft und Natur im Hochsauerlandkreis, die wir alle so schätzen, werden seit Generationen von der Land- und Forstwirtschaft gepflegt und bewirtschaftet. Sie verdienen unser Vertrauen“.

  • Kommunalkonferenz der CDU im HSK

    25. November 2016

    Wie ist die Lage der Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis und in Nordrhein-Westfalen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Kommunalkonferenz mit dem kommunalpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Ralf Nettelstroth MdL, die in Bestwig stattfand.

    Er stellte dar, dass die Kommunen in Nordrhein-Westfalen im Bundesvergleich die meisten Aufgaben zu schultern hätten (Kommunalisierungsgrad), aber das Land die Kommunen finanziell im Stich lasse. Dies belegten unter anderem die Daten zu den so genannten Kassenkrediten, die von den Städten und Gemeinden zur Erfüllung ihrer Aufgaben aufnehmen müssten und hinter denen keine Zukunftsinvestitionen steckten. Bei 21% der Gesamtbevölkerung, nehmen NRW-Kommunen über 50% der gesamten Kassenkredite bundesweit auf. Nirgendwo sonst seien Grund- und Gewerbesteuern so hoch wie in NRW. „Die Lage ist verheerend, doch die Landesregierung tut nichts dagegen“ so Ralf Nettelstroth.
    Doch anstatt Kommunen zu entlasten und etwa Aufgaben zu reduzieren, würden ständig neue Aufgaben definiert, die die Kommunen zu tragen hätten, etwa für Kontrollen bei der angedachten Hygiene-Ampel. Auch bei den Leistungen für Flüchtlinge fühlten sich die Städte und Gemeinden von der rot-grünen Landesregierung alleine gelassen, das Geld vom Bund versickere beim Land und erreiche die Kommunen, wo die Integration vor Ort stattfinde, nicht ausreichend. Gleiches gelte für die Kosten der Inklusion. Zudem führten Entscheidungen der Landesregierung, wie etwa beim Landesentwicklungsplan dazu, dass Kommunen weniger Entwicklungsmöglichkeiten bekommen.
    „Kommunalpolitik kommt direkt beim Bürger an. Gerade hier zeigt sich als erstes, wenn Entscheidungen der Landespolitik die falschen Weichen stellen. Wir brauchen deshalb eine Kommunalpolitik, die dafür sorgt, dass die Städte und Gemeinden mehr Spielraum erhalten und zwar finanziell und inhaltlich“, so der CDU-Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff MdL.


    Bildunterschrift:
    Ralf Nettelstroth mit den beiden heimischen Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser und Matthias Kerkhoff

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