• Landtagsabgeordneter Matthias Kerkhoff bei der Seniorenunion

    20. Mai 2016

    Arnsberg. Aktuelles aus der Landespolitik stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der CDU-Seniorenunion Arnsberg. Dazu konnte die Vorsitzende Marie-Theres Schennen den CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff begrüßen.

    Kritik an Flüchtlingskostenerstattung
    In seinen Ausführungen ging Kerkhoff auf die Flüchtlingspolitik ein und dankte besonders den vielen Ehrenamtlichen, die hier Großes leisteten. Kritisch setzte er sich mit der Finanzierung der Flüchtlingskosten auseinander, hier komme Nordrhein-Westfalen seiner Verpflichtung gegenüber den Kommunen nicht ausreichend nach. Auch sei es ein Unding, dass gerade Städte und Gemeinden im ländlichen Raum deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, als in den Ballungszentren. Noch absurder sei, dass die Kostenerstattung nicht nach den tatsächlichen Zahlen ablaufe. „Das Geld des Landes muss dort ankommen, wo die Flüchtlinge tatsächlich betreut werden“, so Matthias Kerkhoff.

    Auch auf die zunehmenden Herausforderungen der Integration sei NRW schlechter als andere Länder vorbereitet, ergänzte Kerkhoff. Schon heute seien die Schulklassen zu groß und es würde zu viel Unterricht ausfallen. Ebenso verzeichne Nordrhein-Westfalen eine zu geringe wirtschaftliche Dynamik und die Arbeitslosenzahlen seien die schlechtesten in ganz Westdeutschland. Matthias Kerkhoff: „Durch die hohe Verschuldung Nordrhein-Westfalens sind die Spielräume kleiner als in anderen Ländern. Hier rächt sich, dass man in guten Zeiten keine Vorsorge getroffen hat.“ Nordrhein-Westfalen brauche eine Strategie für mehr Wachstum und Beschäftigung und nicht neue Maßnahmen, wie das Landesnaturschutzgesetz, die neue Bürokratie und Erschwernisse bringen würden.

    Politische Rückendeckung für die Polizei
    Neben diesen Themen ging es auch um die Innere Sicherheit und die Daten der Kriminalitätsstatistik. Besonders die Entwicklung der Einbruchszahlen (+18% zu 2014) und eine Aufklärungsquote von unter 50 Prozent machten den Menschen Angst. Statt Showveranstaltungen wie Blitzer-Marathons durchzuführen, müsse man sich auf die Ermittlungsarbeit konzentrieren. Ausdrücklich bedankte sich Matthias Kerkhoff bei den Polizistinnen und Polizisten in NRW, die einen schweren Job hätten und sich immer mehr Respektlosigkeiten im Dienst gefallen lassen müssten. „Unsere Polizei muss gut ausgestattet sein und braucht gerade in schweren Zeiten politische Rückendeckung“, so Matthias Kerkhoff.

    In der sich anschließenden Diskussion wurden von Matthias Kerkhoff und Marie- Theres Schennen Fragen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen beantwortet. Im Anschluss daran wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue zur CDU Seniorenunion geehrt. Die Seniorenunion bietet neben politischen Veranstaltungen auch Fahrten, so am 18. Mai eine Stadtrundfahrt mit Rosi Goldner, und gesellige Veranstaltungen an.

     Wer sich der Seniorenunion anschließen möchte, kann sich an die Vorsitzende Marie- Theres Schennen, Tel. 02931/4379 wenden.

  • Für den zügigen Bau der B7n

    27. April 2016

    (von Andreas Böning) Zu einer Demonstration für den sofortigen Bau der B7n, hat die Interessengemeinschaft pro B7n Altenbüren – Antfeld am vergangenen Freitag eingeladen.
    Der Einladung kamen der Landrat Dr. Schneider, der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg und der Landtagsabgeordnete
    Matthias Kerkhoff, neben den Vertretern aus Industrie und Handwerk gerne nach.

    Birgit Thiele ging auf die Hinhaltetaktik ein und stellte fest, dass die Ortschaften Altenbüren und Antfeld mit der momentanen Situation sehr unzufrieden sind. Bis zu 25.000 Kraftfahrzeuge quälen sich jeden Tag durch die beiden Ortschaften und belasten die Anwohner durch Lärm und Staub. Eine Belastung, die die Anwohner nicht länger  ertragen wollen, zu Mal der Verkehr stetig zunimmt. Fast 500 Mitstreiter, unter anderem die Kindergartenkinder aus beiden Dörfern, unterstrichen die Forderung der Interessengemeinschaft durch die Teilnahme am Umzug. Birgit Thiele betonte, dass man für den Artenschutz sei, doch bei der Windkraft trete man von Seiten der Landesregierung den Artenschutz mit Füssen und beim Straßenbau nutze die Landesregierung diesen um Zeit zu gewinnen und Straßenbauprojekte nicht umsetzten zu müssen oder Zeit zu schinden. Im Vordergrund muss der Mensch mit seinen Bedürfnissen stehen, nicht eine Wildkatze, die niemand gesehen hat. Es gibt Kratzspuren, die von einer Wildkatze stammen können oder aber auch von einer wilden Katze. Seit mehr als fünf Jahren steht die B7n jetzt im vordringlichen Bedarf und mit dem Bau
    hätte längst gebaut werden können. Mehr als 40 Jahre plant man jetzt und was ist passiert? Nichts!



    Dr. Schneider betonte, dass er sich freue an dieser Demonstration teilzunehmen. Es sei endlich mal eine Demo die dafür ist und nicht immer dagegen. Auch seine Unterstützung sicherte er zu. Er versteht nicht, wie man ein Projekt, wie die A46 bis nach Nuttlar umsetzten kann und aufhört. Alle werden auf „einen Berg“ gebracht und dann oben stehen gelassen, ohne eine Möglichkeit wieder runter zu kommen. Er forderte von der Landesregierung den Lückenschluss zwischen Meschede und Paderborn und damit die Fertigstellung der Ost-West-Achse und auch die Erschließung der Nord-Süd Achse.


    Prof. Dr. Sensburg stellte fest, dass der Bund das Geld für den Bau der B7n längst bereitgestellt hat. Straßen NRW, welche für das Land als Planer tätig ist, habe zurzeit kein verfügbares Personal, die Kapazitäten bei Straßen NRW seien erschöpft und bis das neu eingestellte Personal so weit wäre, würde es noch dauern. Er fordert die Landesregierung NRW und Straßen NRW auf, unverzüglich mit den erforderlichen Arbeiten zu beginnen. 2013 habe er sich für 15. Mio. Euro stark gemacht, die nach NRW geflossen sind um dieses Projekt umzusetzen. Leider ist nichts passiert. Er hatte gehofft, dass die Bagger nicht abrücken würden und zumindest im direkten Anschluss nach Fertigstellung der A46, mit dem Bau der B7n begonnen wird. Es sei an der Zeit, dass die Landesregierung nach 40 Jahren Planung endlich zeigt, dass sie auch Straßen bauen kann.

    Matthias Kerckhoff unterstreicht die Aussagen seiner Vorredner und fordert ebenfalls den schnellst möglichen Bau der B7n. Der Schutz der Menschen, vor allem der der Kindergarten- und Schulkinder auf dem Schulweg müsse Vorrang vor dem Artenschutz haben. Er freut
    sich, dass die Kinder beider KIKA`s durch ihr Kommen die Demo unterstützen und er sich für Ihre Belange einsetzten kann.


    Thorsten Klaholz betont wie wichtig die B7n für Unternehmer in Brilon und Umgebung ist. Durch die derzeit schlechte Anbindung in Richtung Meschede und Paderborn, entstehen zwangsweise Kosten bei der Logistik, die er als Unternehmer und natürlich damit auch der Endverbrauer zu tragen hat.

    Nicht nur Bewohner aus Altenbüren und Antfeld nahmen am Umzug teil. Aus der ganzen Umgebung wurde die Forderung der beiden Ortschaften nach einem zügigen Bau der B7n in Richtung Paderborn und damit eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität in den Orten durch die
    Teilnahme unterstrichen. Auch Auto- und LKW-Fahrer, die dieses Nadelöhr wohl kennen zu scheinen, zeigten ihre Unterstützung und positive Resonanz auf diese Demonstration, mit doch erheblichen Verkehrsbehinderungen für den Zeitraum der Veranstaltung durch „Daumen hoch“.

    Im Anschluss der Veranstaltung konnten die Teilnehmer eine Stellungnahme zur Planung der B7n unterschreiben, die durch die Arbeitsgemeinschaft vorbereitet wurde. Die Stellungnahme muss bis zum 02. Mai beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur abgegeben werden. Auch online kann eine Bewertung/Stellungnahme abgegeben werden. www.bmvi.de Die Stellungnahme ist auf der Seite www.cdu-olsberg.de und auf der Seite www.matthias-kerckhoff.de abrufbar. Die ausgefüllten Vordrucke von der Demo werden gesammelt an das Bundesministerium geschickt.
    (Bilder Iris Böning)

  • Demonstration auf der B7n

    19. April 2016

    Am Freitag, den 22. April 2016 um 15 Uhr findet eine Demonstration für den zügigen Weiterbau der A46 / B7n statt. Treffpunkt ist der Dorfplatz in Altenbüren. Nach Stellungnahme der Politik zu diesem Thema( Landrat Dr. Karl Schneider, Patrick Sensburg MdB und Matthias Kerkhoff MdL) wird sich der Demonstrationszug durch Altenbüren bewegen.

    Das Teilstück A46 / B7n ist in dem Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf ausgewiesen. Für eine zügige Umsetzung fehlt aber die Planungsreife, die durch das Land, Straßen NRW, erarbeitet werden muss. Wie vor kurzem in der Presse zu lesen war, verzögern sich die Planungen durch ein neu in Auftrag gegebenes Gutachten. Eine angeblich gesichtete Wildkatze  soll nun die Planungen wieder verzögern. Es reicht allmählich. Die Demonstration soll auf die absolute Notwendigkeit dieser Straße  erneut aufmerksam machen. Die hohe Verkehrsbelastung ist für Antfeld und Altenbüren nicht mehr hinnehmbar.
    Wir hoffen auf eure Unterstützung und euer Kommen. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen.

    Nähere Informationen bei Birgit Thiele, Tel. 02961 / 9639982 und Andreas Böning, Tel. 02962 / 881887

    Interessengemeinschaft Altenbüren und Antfeld

     

    Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan:

    Sie haben weiterhin die Möglichkeit durch eine Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan dieser Angelegenheit Nachdruck zu verleihen.
    Link zu den Seiten des Ministeriums:
    http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/BVWP2030Einsehen/bvwp2030-einsehen_node.html
     
     
    Onlineverfahren:
    https://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/ElektronischeStellungnahmeZumBVWP2030/Form_Stellungnahme/form-stellungnahme_node.html

    postalische Stellungnahme zum downloaden:

    Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan

  • „Inklusion hat eine unglaubliche Themenbreite“

    13. April 2016

    (Presseinformation Josefsheim Bigge, Mario Polzer)
    MdL Matthias Kerkhoff (CDU) erläutert im Josefsheim neues Gesetz


    Am Anfang seiner Ausführungen stand eine Positionsbestimmung: Als Mitglied der CDU-Fraktion und somit der Opposition im nordrhein-westfälischen Landtag erläutere er hier ein Gesetz, für das seine Partei nicht verantwortlich sei, betonte Matthias Kerk-hoff. Trotzdem sei das Thema natürlich aktuell und wichtig. Auf Einladung der Eltern- und Angehörigenvertretung war Kerkhoff ins Josefsheim nach Bigge gekommen, um das neue Inklusionsstärkungsgesetz zu erläutern und mit einem Publikum aus Betroffenen und Fachleuten zu diskutieren.
    Er sei zuversichtlich, dass dieses Gesetz noch im ersten Halbjahr 2016 verabschiedet werde. Es konkretisiere die Rechte von Menschen mit Behinderung, die in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen festgeschrieben wurden. Auch die Städte und Gemeinden würden damit verpflichtet, diese Rechte auf ihren Ebenen umzusetzen, so Kerkhoff.
    Doch wie kontrovers das Thema Inklusion diskutiert werde, hätten die Anhörungen zum Gesetz gezeigt. Sozialverbände, Selbsthilfegruppen und die Verbände und Vereinigungen von Betroffenen wurden dazu gehört. „Einigen ging das Gesetz nicht weit genug. Andere fanden die Regelungen zu unverbindlich. Wieder andere hielten es dagegen für nicht zustimmungsfähig oder sogar komplett überflüssig.“ In diesem Sinne argumentierte auch Hubert Vornholt, Geschäftsführer des Josefsheims: „Derzeit stellt sich jeder unter Inklusion etwas anderes vor. Die unbeantwortete Frage dabei ist: Wer bezahlt?“


    In Nordrhein-Westfalen leben rund 2,7 Mio. Menschen mit Behinderung. Um ihnen allen gerecht werden zu können, weise das neue Inklusionsstärkungsgesetz zwangsläufig eine „unglaubliche Themenbreite“ auf, so Kerkhoff. Die CDU im Landtag kritisiere, das Gesetz sollte mehr Ziele festlegen und Zeitpläne verbindlicher beschreiben. Doch man müsse auch realistisch bleiben: „Nicht alles, was wünschenswert ist, ist auch sofort machbar.“
    In der Diskussion lösten sich die Teilnehmer schnell von dem Gesetz und erörterten das Thema Inklusion allgemein. Klemens Kienz vertritt die Interessen von Eltern und Angehörigen auf Diözesanebene. Er sorgt sich darum, dass die Interessen von Menschen mit schwersten Behinderungen ausreichend vertreten werden. Dabei gehe es auch um die zukünftige Rolle von Dienstleistern für Menschen mit Behinderung wie dem Josefsheim. „Wenn unter dem Deckmantel der Inklusion über die Abschaffung dieser Einrichtungen diskutiert wird, kriegen wir Angehörigen die Krise“, brachte es Kienz auf den Punkt. „Die Einrichtungen leisten gute Arbeit und verwirklichen Inklusion.“ Gleichwohl hätten sie dabei immer mehr Schwierigkeiten, weil ihnen dafür immer weniger Geld zur Verfügung stehe.
    Ein „klares Ja zu den Einrichtungen“ gab es dazu von Matthias Kerkhoff: „Wir sind gut beraten zu schauen, wie sich die Einrichtungen weiterentwickeln können, um zukünftigen Herausforderungen zu begegnen.“ Mehr Geld könne aber auch ein neues Gesetz nicht beschaffen: „Die Mittel sind begrenzt. Daran ändert auch ein Gesetz nichts.“
    Josefsheim-Geschäftsführer Hubert Vornholt forderte, bei der Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs die Umwelt des einzelnen Menschen mit Behinderung stärker in den Blick zu nehmen. „Behinderung ist ein Wechselspiel zwischen dem Menschen und seiner Umgebung“, so Vornholt. „In einer barrierefreien Umgebung ist der Hilfebedarf wesentlich geringer als in einer mit Barrieren.“ Diese individuelle Betrachtung fehle derzeit. „Die Kosten werden also mit einer Mischkalkulation ermittelt, die keinem einzelnen Menschen gerecht werden kann.“
    Bei allen Kontroversen konnten die Diskussionsteilnehmer zum Schluss der Feststellung von Matthias Kerkhoff zustimmen: „Mit dem, was wir in Deutschland bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung erreicht haben, können wir uns im europäischen Vergleich sehen lassen.“

    (Foto: Mario Polzer)

  • CDU Bestwig besucht den Landtag

    17. März 2016

    Einen Einblick in die Arbeit des Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff konnte sich die Besuchergruppe der CDU Bestwig im Landtag machen. Nach einer Einführung in die Tagesordnung verfolgte die Gruppe auf der Tribüne die Plenarsitzung des Landtags NRW. In einer anschließenden Diskussion mit Matthias Kerkhoff bestand die Möglichkeit die Themen der Plenarsitzung weiter zu vertiefen oder allgemeine Fragen und Anregungen mit dem Landtagsabgeordneten zu erörtern. Auf Einladung des Landtags endete der Besuch mit  Kaffee und Kuchen.

    Zwei mal im Halbjahr besteht die Möglichkeit für Matthias Kerkhoff Gruppen in den Landtag einzuladen. Bei Interesse melden Sie sich im Wahlkreisbüro.

     

  • Senioren Union Meschede beschäftigt sich mit Landespolitik

    16. März 2016

    Aktuelles aus der Landespolitik stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Senioren Union Meschede. Dazu konnte der Vorsitzende Klemens Neumann den Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff begrüßen.
     
    In seinen Ausführungen ging Matthias Kerkhoff auf die Flüchtlingspolitik ein und dankte besonders den vielen Ehrenamtlichen, die hier Großes leisteten. Kritisch setzte er sich mit der Finanzierung der Flüchtlingskosten auseinander, hier komme Nordrhein-Westfalen seiner Verpflichtung gegenüber den Kommunen nicht ausreichend nach. Auch sei es ein Unding, dass gerade Städte und Gemeinden im ländlichen Raum deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, als in den Ballungszentren. Noch absurder sei, dass die Kostenerstattung nicht nach den tatsächlichen Zahlen ablaufe. „Das Geld des Landes muss dort ankommen, wo die Flüchtlinge tatsächlich betreut werden“, so Matthias Kerkhoff.
    Auch auf die zunehmenden Herausforderungen der Integration sei NRW schlechter als andere Länder vorbereitet. Schon heute seien die Schulklassen zu groß und es würde zu viel Unterricht ausfallen. Ebenso verzeichne Nordrhein-Westfalen eine zu geringe wirtschaftliche Dynamik und die Arbeitslosenzahlen seien die schlechtesten in ganz Westdeutschland. Matthias Kerkhoff: „Durch die hohe Verschuldung Nordrhein-Westfalens sind die Spielräume kleiner als in anderen Ländern. Hier rächt sich, dass man in guten Zeiten keine Vorsorge getroffen hat.“
    Nordrhein-Westfalen brauche eine Strategie für mehr Wachstum und Beschäftigung und nicht neue Maßnahmen, wie das Landesnaturschutzgesetz, die neue Bürokratie und Erschwernisse bringen würden.
    Neben diesen Themen ging es auch um die Innere Sicherheit und die Daten der Kriminalitätsstatistik. Besonders die Entwicklung der Einbruchszahlen (+18% zu 2014) und eine Aufklärungsquote von unter 50% machten den Menschen Angst. Statt Showveranstaltungen wie Blitzer-Marathons durchzuführen, müsse man sich auf die Ermittlungsarbeit konzentrieren. Ausdrücklich bedankte sich Matthias Kerkhoff bei den Polizistinnen und Polizisten in NRW, die einen schweren Job hätten und sich immer mehr Respektlosigkeiten im Dienst gefallen lassen müssten. „Unsere Polizei muss gut ausgestattet sein und braucht gerade in schweren Zeiten politische Rückendeckung“, so Matthias Kerkhoff.  

    Die Senioren Union Meschede hat über 90 Mitglieder und bietet neben politischen Veranstaltungen auch Fahrten und gesellige Veranstaltungen an. Wer sich der Senioren Union anschließen möchte, kann sich an den Vorsitzenden Klemens Neumann oder die CDU Geschäftsstelle wenden. Tel. 0291/9959-0.

  • Frühstück der Frauen Union Medebach mit Kommunal- und Landespolitik

    15. März 2016

    Aktuelles aus der Kommunal- und Landespolitik stand im Mittelpunkt des Frühstücks der Frauen Union Medebach. Dazu konnte die Vorsitzende Helma Arens Bürgermeister Thomas Grosche und den Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff begrüßen.
     
    In seinen Ausführungen ging Bürgermeister Grosche auf die Flüchtlingspolitik ein und dankte besonders den vielen Ehrenamtlichen, die hier Großes leisteten. Kritisch setzte er sich mit der Finanzierung der Flüchtlingskosten auseinander, hier komme Nordrhein-Westfalen seiner Verpflichtung gegenüber den Kommunen nicht ausreichend nach. Auch sei es ein Unding, dass gerade Städte und Gemeinden im ländlichen Raum deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, als in den Ballungszentren. Noch absurder sei, dass die Kostenerstattung nicht nach den tatsächlichen Zahlen ablaufe. „Das Geld des Landes muss dort ankommen, wo die Flüchtlinge tatsächlich betreut werden“, so Thomas Grosche. 
    Auch auf die zunehmenden Herausforderungen der Integration sei NRW schlechter als andere Länder vorbereitet, ergänzte Matthias Kerkhoff.  Schon heute seien die Schulklassen zu groß und es würde zu viel Unterricht ausfallen. Ebenso verzeichne Nordrhein-Westfalen eine zu geringe wirtschaftliche Dynamik und die Arbeitslosenzahlen seien die schlechtesten in ganz Westdeutschland. Matthias Kerkhoff: „Durch die hohe Verschuldung Nordrhein-Westfalens sind die Spielräume kleiner als in anderen Ländern. Hier rächt sich, dass man in guten Zeiten keine Vorsorge getroffen hat.“
    Nordrhein-Westfalen brauche eine Strategie für mehr Wachstum und Beschäftigung und nicht neue Maßnahmen, wie das Landesnaturschutzgesetz, die neue Bürokratie und Erschwernisse bringen würden.
    Neben diesen Themen ging es auch um die Innere Sicherheit und die Daten der Kriminalitätsstatistik. Besonders die Entwicklung der Einbruchszahlen (+18% zu 2014) und eine Aufklärungsquote von unter 50% machten den Menschen Angst. Statt Showveranstaltungen wie Blitzer-Marathons durchzuführen, müsse man sich auf die Ermittlungsarbeit konzentrieren. Ausdrücklich bedankte sich Matthias Kerkhoff bei den Polizistinnen und Polizisten in NRW, die einen schweren Job hätten und sich immer mehr Respektlosigkeiten im Dienst gefallen lassen müssten. „Unsere Polizei muss gut ausgestattet sein und braucht gerade in schweren Zeiten politische Rückendeckung“, so Matthias Kerkhoff.  

    Die Frauen Union Medebach bietet neben politischen Veranstaltungen auch Fahrten und gesellige Veranstaltungen an. Wer sich der Frauen Union anschließen möchte, kann sich an die Vorsitzende Helma Arens wenden.

    Tel. 02982-41001 privat, 05632-988536 Büro, Handy 0173 – 802 1437, Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


  • Feuerwehr Medebach zu Gast im Landtag

    03. März 2016

    Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends der Feuerwehren NRW, besuchte auch eine Abordnung aus Medebach den Landtag und traf dort mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff zusammen. Die Medebacher Feuerwehr beteiligt sich seit 2013 am Projekt „Feuerwehrensache“, das zum Ziel hat, das Ehrenamt zu festigen, weiter auszubauen und neue Zielgruppen für die Feuerwehren zu erschließen.
    Die Feuerwehr in Medebach hat sich besonders dem Themenbereich generationenübergreifende Zusammenarbeit gewidmet. Bereits ab 16, statt wie üblich ab 18 Jahren, werden Feuerwehrleute im Rahmen eines Sonderstatus aufgenommen und fortgebildet, somit sind sie mit 18 voll einsatzfähig. 23 junge Leute haben dieses Angebot wahrgenommen. Auch das automatische Ausscheiden aus dem aktiven Dienst mit 60 Jahren findet in Medebach nicht mehr statt. Im Rahmen eines Sporttests wird die individuelle Fitness geprüft und die Feuerwehrleute können auch über das 60. Lebensjahr hinaus aktiv im Dienst sein. Der älteste aktive Feuerwehrmann ist  über 65 Jahre alt. Ein Mannschaftssprecher kümmert sich zudem um den Kontakt zwischen jüngeren und älteren Feuerwehrleuten. Auch Menschen mit Behinderung können gute Feuerwehrleute sein, in Medebach sind mehrere Kameraden mit Behinderung aktiv im Dienst.

    Das Projekt, das mit einigen Anlaufschwierigkeiten verbunden war, wird mittlerweile als durchweg positiv beschrieben. Die Nachwuchssituation hat sich verbessert und auch die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren aus ganz Nordrhein-Westfalen gilt als großer Gewinn. Über so viel Begeisterung freut sich auch der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff, der der Feuerwehr Medebach zur Teilnahme gratuliert hat, aber bei dieser Gelegenheit auch das großartige Engagement aller Feuerwehren im Hochsauerlandkreis lobte. „Unsere Gesellschaft ist auf den Einsatz der freiwilligen Feuerwehr angewiesen und ich danke all denen sehr herzlich, die hier ihren Dienst tun“, so Matthias Kerkhoff.

    Bildunterschrift Feuerwehr im Landtag 1:
    Vertreter der Medebacher Feuerwehr, mit Funktionsträgern der Feuerwehr, dem stellv. Medebacher Bürgermeister Jürgen Humberg und Matthias Kerkhoff MdL

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Hiltrud Schmidt
Mühlenufer 2
59939 Olsberg
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E-Mail: hiltrud.schmidt@landtag.nrw.de

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40221 Düsseldorf
Tel. 0211-884 2105
Fax: 0211-884 3329
E-Mail: matthias.kerkhoff@landtag.nrw.de

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